Sprung ins kalte Wasser

 

So, jetzt habe ich das Probleme wie wohl die meisten erst einmal. Was möchte ich in mein Blog schreiben. Hm. Für was ist so ein Blog eigentlich gut? Wenn ich so mein holdes Weib ansehe, äh ja was schreibt sie denn so? Keine Ahnung, ich habe ehrlich gesagt das erste mal in ihren Blog gesehen als sie einen Gastbeitrag für mich veröffentlicht hat. Tja will ich nun ein Blog eröffnen in dem es nur ums Nähen geht? Da wäre ich wohl einer der wenigen Männer, wo ich bis jetzt auf der suche nach Männer Nähen fündig geworden bin (ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen 🙂 ) Aber ich denke ich werde hier über meine Nähprojekte und als Handwerker auch hin und wieder mal über Technische Visionen und Projekte schreiben. Blogs mit geistigem Dünnpfiff gibt es wohl genug, da muss ich nicht auch noch einen aufmachen.

Vorweg: ich habe über dreißig Jahre keine Nähmaschine mehr bedient, bis vor kurzem. Und ich muss sagen, Jepp des hat Spaß gemacht – und ich werde jetzt wieder nähen.

Und ja: es hat Spaß gemacht, die Gesichter zu sehen, wenn die Leute erfahren haben, dass ich meine Jacke selbst entworfen und genäht habe. Inspiration dazu war eine Jacke, die ich in den 80er Jahren sehr gerne getragen habe. Ich habe allerdings die Dinge alle abgeändert, die mir damals nicht ganz gefallen haben. So entstand ein komplett neuer Schnitt nach meinen heutigen Maßen. Ach ja wer kennt das nicht, der Wandel der Figur in dreißig Jahren 🙂

Ich habe mir früher in meiner Jugend sehr viel von meiner Mutter, die gelernte Schneiderin war, abgeguckt und so wie es scheint, auch sehr viel behalten. Kommt davon wenn man bei schlechten Wetter als Stubenhocker der Mutter auf die Nerven geht. Hihi. Ich habe jetzt – nachdem ich Blut geleckt habe – eine Figurine aus dem Internet gezogen (wie gut das es das Internet gibt) und mit einigen weiteren Punkten ergänzt. Danach haben wir erst einmal ordentlich gegenseitig die kompletten Körpermaße genommen und in eine Tabelle eingetragen. Mein Schatz wusste erst nicht wofür, aber! Damit lässt sich jeder Schnitt auf das eigene Maß abändern. Wer hat schon einen 08/15 Körper? Eben. Da mein Schatz ja schon Erfahrung mit einem Blog hat, habe ich sie jetzt darum gebeten, mit mir einen für mich zu eröffnen. Sollte ja kein Hexenwerk sein, bei ihrem ersten habe ich ihr mit dem Html Code geholfen :))

Ach und gerade fragt sie mich „Wie soll denn deine Seite heißen?“ Argh… daran habe ich noch gar nicht gedacht. Ich bin doch gerade dabei meinen geistigen …. zu tippen. 😮 – So im Gegensatz zu der Gestaltung zu meinem Blog habe ich schon feste Visionen von meinen Künftigen Projekten, die da wären:

Hawaii-Hemd

Shorts

Jeansjacke

Bikerjeans

Biker-Jeansjacke

und letztendlich DER KILT,

mit dem ich mir eine echt hohe Hürte gesetzt habe. Denn der muss wirklich genau sitzen. In der Reihe von Great British Sewing Bee hatten sie die Aufgabe innerhalb von 6,5 Stunden zu bewältigen. Und meines Erachtens nach hat auch nur wirklich einer davon richtig gesessen, der Teilnehmer hatte natürlich auch den Sieg dafür mitgenommen.

Den Stoff für das Hawaii-Hemd haben wir heute gekauft, da sich der Waxprint, den mein Schatz hat, anhand des Musters nicht wirklich geeignet hat. 4 Meter wegen des Musters zu verschneiden erschien mir nicht sehr sinnvoll. Da kann ich ihr ja mal was schöneres daraus nähen, die Maße habe ich ja jetzt.

Vor kurzem habe ich mich mal wieder bei der Haute Couture für Man´s Fashion umgesehen und festgestellt, dass sich ein Mix aus 70er und 80er sehr deutlich abzeichnet. Gerade die Jeansjacke oder -weste ist wieder voll im Trend. Hm Auf der Straße habe ich die in den letzten Jahren immer wieder gesehen. Aber mal ganz ehrlich, 800 € für eine Jeansjacke, die dann auch noch mit einem Hawaii-Hemd Made in Fernost präsentiert wird 😮 da sträuben sich mir die Nackenhaare. Brrrr.

Von den schlechten Nähten die bei der Vergrößerung des Bildes zu sehen waren, mal ganz zu schweigen, so habe ich mit 10 genäht. Aber vielleicht gehört das ja zum neuen Stil, ist aber nix für mich. Da bekomm ich als ungelernter Schneider bessere Nähte hin, und für mich zählt schon ein bisschen auch das Augenmerk auf die Qualität. Und: Ja, bei meinem Projekt habe ich mich ganz gut mit dem Nahttrenner angefreundet. Das kann man ruhig zugeben 😉

So aber jetzt mal genug geschrieben, hier mein letztes Projekt das mein Schatz freundlicherweise in ihrem Blog als Gastbeitrag eingestellt hatte.

Projekt Blouson

mmm-11-mai-1

 

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